Die Juwelen von Pulsare

Selbsterforschung - Wer bin ich?

" Um die Stille Deiner Selbst zu finden, brauchst Du nicht darauf zu warten, bis sich der Sturm legt. Sei einfach still, während der Sturm tobt." OM C. Parkin

Jeder Mensch hat das Potential, sich selbst zu erkennen. Selbsterforschung ist ein radikaler, direkter und einfacher Weg zurück zu dem, was allen Erscheinungen zugrunde liegt, zurück zur Quelle. Mit der Frage "Wer bin ich?" verlassen wir alle oberflächlichen und trügerischen Beziehungen der Welt und kehren ein in unsere wahre Natur. In fühlender und sehender Anwesenheit durchdringen wir die Schleier und Verblendungen des Geistes und erkennen das, was wir sind.
In Dialog-Arbeit mit einem Partner oder meditativen Prozessen allein und in der Gruppe wenden wir uns dieser essentiellen Frage aller Fragen zu - ohne Ausweg, ohne Umweg.

Meister der Selbsterforschung
Ramana Maharshi, 1879 - 1950, lebte von 1897 bis zu seinem Tod am Fuße des Berges Arunachala.
Nachdem er im Alter von 17 Jahren erfahren hatte, daß er bald sterben würde, stellte er sich unmittelbar die Frage "Wer stirbt?" und erfuhr durch diese radikale Erforschung das SELBST, das ICH BIN. Nicht-Zweiheit (Advaita) ist unsere wahre Natur, und sie kann ergründet und erkannt werden durch die essentielle Frage "Wer bin ich?".
Diese einfache, unmittelbare Erforschung des Selbst lehrte Ramana bis zu seinem Tod.

Osho, indischer Meister, 1929 – 1990, der eine Synthese von östlicher Mystik und westlicher Weisheit schuf. In seinem Ashram in Pune, Indien, konnten sowohl westliche als auch östliche Wahrheitssuchende die Weisheitsmethode finden und praktizieren, die für sie die hilfreichste ist. Die auch nach dem Tod von Osho weiterbestehende Osho Multiversity ist einzigartig - nicht nur wegen der bemerkenswerten Vielfalt des Angebots, sondern auch weil Meditation und Selbsterkennen für alle Methoden Grundlage und Ziel zugleich sind - egal, ob sie Körper, Verstand, Gefühle oder subtile Energieebenen ansprechen.

Kämpfe nicht – denn wer ist es, der kämpft? Wer bist du? Nichts als ein Gedanke – mache also nicht aus dem einen Gedanken ein Schlachtfeld für andere Gedanken. Mache dich vielmehr nur zum Zeugen, der die Gedanken betrachtet, wie sie vorbei treiben. Sie hören auf; aber nicht, weil du sie zum Stillstand zwingst. Sie hören dadurch auf, dass du immer bewusster wirst, nicht, weil du dich bemüht hast, sie zum Halten zu bringen.

Osho



Tibetan Pulsing - Die Kraft des Pulsschlages

"Überlasse deinem Herzen die Führung, erlaube dem Pulsschlag, dich nach Hause zurückzubringen." Shantam Dheeraj

Was ist Tibetan Pulsing?
Tibetan Pulsing ist eine Körper- und Energiemethode des Herzens. Sie geht zurück auf alte rituelle und tantrische Praktiken tibetischer und taoistischer Weisheitslehren. In diesen alten Traditionen dient jede Praxis, jede Methode, dem Erkennen unserer wahren Natur. Alles, was sich diesem Erkennen in den Weg stellt, wird erforscht und transzendiert. Das Festhalten an Konditionierungen und Glaubenskonzepten, seien sie positiv oder negativ, erschafft geistige Welten, die nicht der Realität entsprechen. Manchmal sind die Geschichten und illusionären Welten uralt und nicht mehr wegzu"denken". Im Körper- und Energiesystem eines Menschen zeigen sie sich als Verkrampfungen, Aufladungen und Verhärtungen. Handlung, Kontakt und geistiges Sehen sind durch die alte Geschichte getrübt und eingeschränkt. Der frische natürliche Augenblick des HIER und JETZT ist überlagert.

Tibetan Pulsing reinigt und heilt unsere Nervenbahnen und Organe, unser gesamtes bio-elektrisches System, von diesen alten, toten Krusten. Es hat eine neutralisierende Wirkung auf die Aufladungen unseres Nervensystems.


Alles ist mit allem verbunden - eine Gruppenübung aus dem Tibetan Pulsing

Wie arbeitet Tibetan Pulsing?
Alles Lebendige pulsiert und vibriert mit Lebenskraft. Im Menschen - wie in allen Lebewesen - manifestiert sie sich als Bio-Elektrizität. Tibetan Pulsing arbeitet mit dieser bio-elektrischen Ebene. Zugrunde liegt ein System von 24 Organen - unser inneres Organuniversum. Jedes Organ repräsentiert neben seiner physiologischen Funktion eine bestimmte Essenz, Qualität und Thematik.

Tiefe pulsierende Berührung, ganz naher Kontakt, sanfter und zugleich zielgerichteter Druck an bestimmten Punkten und Zonen und speziell abgestimmte Musik, veranlassen das System, in seinen natürlichen Energie-Kreislauf zurückzukehren. Die jeweiligen Organe werden an ihre ursprüngliche Kraft und Essenz erinnert und damit verbunden. Dabei entwickeln sich oft eine enorme Hitze oder Kälte. Diese Zustände nennen wir das "Feuer der Transformation" oder auch "Cool Fire". Das, was der Erkenntnis unserer wahren Natur in den Weg gestellt wurde, verbrennt in diesem Feuer. Im Organismus tritt Ent-Spannung und Vitalisierung ein - wir erfahren die "pulsierende Stille" des Seins, unseren Urgrund.

Der Begründer des Tibetan Pulsing
Ein genialer und etwas verrückter Texaner namens James Rudolph Murley, alias Shantam Dheeraj ("Der Duft des Vertrauens") entdeckte in einer extremen Entzug- und Askese-Phase seines Lebens dieses tantrische System. Es kam zu ihm in tiefer Meditation. Er hatte keine Ahnung, daß er im Begriff war, eine uralte Methode wieder zu entdecken. Das erklärt ihre überaus moderne und zeitgemäße Form. Erst als er schon eine Weile damit experimentiert und gearbeitet hatte, bestätigten ihm hohe tibetische Lamas und taoistische Meister, unter anderem Kalu Rinpoche, daß es sich dabei um eine Reinigungs- und Heilmethode ihrer Weisheitslehre handelt. In den achtziger Jahren legte Dheeraj seine Arbeit dem indischen Meister Osho zu Füßen. Osho gab ihr den Namen Tibetan Pulsing Healing. Von diesem Zeitpunkt an weihte Dheeraj bis zu seinem Tod, 1998, Hunderte von Menschen in Poona, Indien in diese Methode ein. Es war ein Fest mit ihm zu arbeiten und von ihm zu lernen. Danke, Dheeraj!


Dheeraj bei einer Begegnung mit S.H. Dalai Lama in Pune, 1997

   
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