Selbsterforschung

Wer bin ich?

Die Menschen möchten das Selbst als etwas Neues sehen. Aber es ist ewig und gleichbleibend. Sie wollen es als strahlendes Licht oder so etwas sehen. Wie wäre das möglich! Es ist weder Licht noch Finsternis. Es ist nur, was es ist, und kann nicht definiert werden. Die beste Definition ist «Ich bin, der ich bin ».“
Ramana Maharshi


Jeder Mensch hat das Potential, sich selbst zu erkennen. Selbsterforschung ist ein radikaler, direkter und einfacher Weg zurück zu dem, was allen Erscheinungen zugrunde liegt, zurück zur Quelle. Mit der Frage "Wer bin ich?" verlassen wir alle oberflächlichen und trügerischen Beziehungen der Welt und kehren ein in unsere wahre Natur. In fühlender und sehender Anwesenheit durchdringen wir die Schleier und Verblendungen des Geistes und erkennen das, was wir sind.
In Dialog-Arbeit mit einem Partner oder meditativen Prozessen allein und in der Gruppe wenden wir uns dieser essentiellen Frage aller Fragen zu - ohne Ausweg, ohne Umweg.

Meister der Selbsterforschung

Ramana Maharshi, 1879 - 1950, lebte von 1897 bis zu seinem Tod am Fuße des Berges Arunachala.
Nachdem er im Alter von 17 Jahren erfahren hatte, daß er bald sterben würde, stellte er sich unmittelbar die Frage "Wer stirbt?" und erfuhr durch diese radikale Erforschung das SELBST, das ICH BIN. Nicht-Zweiheit (Advaita) ist unsere wahre Natur, und sie kann ergründet und erkannt werden durch die essentielle Frage "Wer bin ich?".
Diese einfache, unmittelbare Erforschung des Selbst lehrte Ramana bis zu seinem Tod.

Osho, indischer Meister, 1929 – 1990, der eine Synthese von östlicher Mystik und westlicher Weisheit schuf. In seinem Ashram in Pune, Indien, konnten sowohl westliche als auch östliche Wahrheitssuchende die Weisheitsmethode finden und praktizieren, die für sie die hilfreichste ist. Die auch nach dem Tod von Osho weiterbestehende Osho Multiversity ist einzigartig - nicht nur wegen der bemerkenswerten Vielfalt des Angebots, sondern auch weil Meditation und Selbsterkennen für alle Methoden Grundlage und Ziel zugleich sind - egal, ob sie Körper, Verstand, Gefühle oder subtile Energieebenen ansprechen.

Kämpfe nicht – denn wer ist es, der kämpft? Wer bist du? Nichts als ein Gedanke – mache also nicht aus dem einen Gedanken ein Schlachtfeld für andere Gedanken. Mache dich vielmehr nur zum Zeugen, der die Gedanken betrachtet, wie sie vorbei treiben. Sie hören auf; aber nicht, weil du sie zum Stillstand zwingst. Sie hören dadurch auf, dass du immer bewusster wirst, nicht, weil du dich bemüht hast, sie zum Halten zu bringen.

Osho



   
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